Im Februar dieses Jahres startete eine Indiegogo Kampagne mit dem Ziel die Zukunft des PCs zu skizzieren. Mit dem NexDock sollte das Smartphone zum Notebook werden.
Früher war nicht alles besser, aber vieles einfacher. Man hatte einen «Personal Computer», auf dem lagen alle Daten. Weitere Geräte zu haben bezahlte man mit einem hohen Preis. Synchronisation war damals böse und endete in doppelten Kalendereinträgen, gelöschten Kontakten oder Bildern die nicht mehr zu finden waren. 2013 bezeichnete ich die «Cloud» als vereinheitlichende Plattform. Die zentrale Datenwahrheit liegt in einem «Data Center» irgendwo auf der Welt. Die Geräte die wir mit uns tragen, sind Ein- und Ausgabegeräte und enthalten nur eine Replik der Daten. Es ist inzwischen so bequem, so könnte es weiter gehen.
quick sketch in a moving train.
“Wir legen die Basis für eine wertvolle SBB” schrieben wir in einer internen Veranstaltung. Guter Leitsatz.
Wohin des Wegs, alter Freund?
Apple stellte mit dem iPad die Frage, ob zwischen Smartphone und Macbook noch Platz für ein Gerät ist. Eine Frage die wir auch viele Jahre später nicht schlussendlich beantwortet haben. Das iPad löste aber eine Welle an Innovationen aus. Notebooks, bis dahin eher stagnierend und ähnlich aussehend, veränderten sich zum Besseren. Leichter, dünner und autonomer wurden sie. Wirkliche mobile Begleiter.
Es war Microsoft, welche mit ihrem Surface ein Ende der Kompromisse ausriefen. Das Beste aus beiden Welten. Ein tolles Tablet und ein vollwertiger Computer war das Versprechen. Ein Versprechen das auch 2016 noch nicht komplett eingehalten wird, aber sind Kompromisse nicht Teil unserer Entwicklung?